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Eigentumsverhältnisse
Rund 30 Prozent der schweizerischen Landesfläche sind bewaldet. Etwa drei Viertel des Waldes gehören 3’700 öffentlichen Waldeigentümern: Einwohner- und Bürgergemeinden, Korporationen, Kantonen und dem Bund. Den restlichen Viertel teilen sich 250'000 Privatwaldbesitzer.
Baumarten
Im Schweizer Wald herrschen die Nadelbaumarten mit einem Schnitt von 71 Prozent gegenüber 29 Prozent Laubbaumarten vor. In der Schweiz gibt es 12 Arten von Nadelbäumen und über 40 Arten Laubbäume. Die wohl bekanntesten Nadelbäume sind Fichte (auch Rottanne), Tanne (auch Weisstanne), Föhre, Lärche und Arve. Bei den Laubbäumen sind es vor allem Buche, Ahorn, Esche, Eiche und Edelkastanie. Die vorherrschendste Baumart mit rund 48 Prozent ist die Fichte, gefolgt von der Buche mit 17 Prozent.
Wald als Arbeitgeber
Der Wald schafft dezentrale Arbeitsplätze: Die Betriebe der Wald- und Holzwirtschaft sind in ländlichen Gegenden angesiedelt, denn die Verarbeitung von Holz benötigt keine Industriezentren. Gegenwärtig arbeiten in der Waldwirtschaft rund 5900 Personen, in der gesamten Holzkette (Holz-, Zellstoff- und Papierindustrie) sind rund 82000 Personen beschäftigt.
Statistische Angaben über den Wald
Die schweizerischen Forstbetriebe erwirtschaften ihre Einkünfte grösstenteils aus der Rundholzproduktion aber auch durch diverse Schutzwald- und Aufforstungsprojekte des Bundes und immer mehr auch durch Nischenprodukte und Arbeiten für Dritte. Die etwa 5900 Beschäftigten der Waldwirtschaft erarbeiten einen Umsatz von rund 852 Millionen Franken. Der Wald ist ein Holzreservoir. Jährlich wachsen im Schweizer Wald fast 10 Millionen Kubikmeter Holz. Davon genutzt werden pro Jahr zirka 5,7 Millionen Kubikmeter, also wesentlich weniger als nachwächst!
Auf der Website des Bundesamtes für Statistik finden Sie unter dem Thema "Land- und Forstwirtschaft" ausführliche Informationen zur schweizerischen Waldwirtschaft sowie unter "Publikationen" die praktische Taschenstatistik "Forstwirtschaft der Schweiz".
Das Jahrbuch Wald und Holz des BAFU informiert detailliert über die Welt des Schweizer Waldes. Es liefert die Grundlagen, den Wald und das Holz in ihrem ökologischen, ökonomischen und sozialen Kontext zu verstehen.
Holzverwendung
Das im Inland genutzte Holz wird wie folgt verwendet:
69 Prozent als Stammholz
20 Prozent als Energieholz
11 Prozent als Industrieholz
Der Holzkonsum der Schweiz (einheimisch und Importe) setzt sich so zusammen:
33 Prozent Papierrohstoff
28 Prozent Energieholz
24 Prozent Bauwesen
7 Prozent Möbel
6 Prozent Verpackung
1 Prozent Do-it-yourself
1 Prozent Holzwaren
November 2008




